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Freiberger Erklärung

Offen für neue Energie

Sonne, Wind, Biomasse, Wasser, Erdwärme

Klimaschutz ist ökologisch notwendige und ökonomisch sinnvolle Zukunftspolitik. Die unterzeichnenden Kommunen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen unterstützen den Ausbau Erneuerbarer Energien in ihrem Wirkungsfeld. In den lokalen Agenda 21 Dokumenten sowie in den städtischen wie gemeindlichen Entwicklungskonzepten verabreden wir verbindliche Ziele zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und Maßnahmen zu deren Umsetzung. Dabei wollen wir möglichst viele Akteure aus der Gesellschaft mit einbeziehen.

Darüber hinaus setzen sich die Unterzeichner für folgende Punkte ein

  • Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005 - 2014) wollen wir nutzen, um Notwendigkeit und Möglichkeiten des Ausbaus der Erneuerbaren Energien breit und dauerhaft in der Gesellschaft zu verankern.
  • Gemeinsam wollen wir in der Öffentlichkeit für den Ausbau der Erneuerbaren Energien werben und selbst mit gutem Beispiel vorangehen.
  • Wir wollen bei unserem eigenen Strom- und Wärmebezug auf einen steigenden Anteil Erneuerbarer Energien aus der Region setzen und dazu auch unsere Partner anregen.
  • Gemeinsam mit Partnern wollen wir auf der kommunalen Ebene gute Beispiele entwickeln, umsetzen und verbreiten.
  • Gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft wollen wir eine innovative, auf die Verhältnisse vor Ort angepasste, zukunftsorientierte Energie- und Verkehrspolitik auf den Weg bringen.
  • Wir nutzen Beziehungen zu Kommunen, Unternehmen oder Nichtregierungsorganisationen in anderen Ländern, um auch dort den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu unterstützen.
  • Mittelfristig bis zum Jahr 2050 streben wir einen Anteil der Erneuerbaren Energien bei der Primärenergieerzeugung von mindestens 50% an.

Wir fordern die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien vom 1.-4. Juni 2004 in Bonn auf, den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien durch die Verabredung von verbindlichen quantitativen Zielen und entsprechenden Finanzierungsinstrumenten entscheidend voranzubringen.

Damit wollen wir erreichen, dass die Grundbedürfnisse der Menschen nach Energie befriedigt werden ohne hierbei die natürlichen Lebensgrundlagen zu gefährden. Dabei ist uns bewusst, dass der Ausbau der Erneuerbaren Energie durch Energieeinsparung, eine bessere Energieeffizienz sowie durch eine Änderung unseres Lebensstils und unseres Konsumverhaltens ergänzt werden muss. Dabei kommt insbesondere der kommunalen Ebene eine besondere Verantwortung zu.

Freiberg, den 25.3.2004

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[Text der Erklaerung]